Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Sonntag Morgen am Klingnauer Stausee

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Für einen Sonntag sind wir schon sehr früh da. Die zu erwartende Hitze auf dem geteerten Dammweg um den Stausee hat uns wohl vor sich her getrieben. Noch ist es akzeptabel warm, aber nicht mehr kühl. Nach den 80 Minuten Nordic Walking um den See werden wir froh sein, die sportliche Aktivität bereits hinter uns gebracht zu haben

Dampffahne des nahen AKW's

Dampffahne des nahen AKW’s

Der See liegt ruhig da. Kein Lüftchen, keine Bewegung auf dem See, keine Wolke am Himmel. Selbst die Enten scheinen noch nicht ganz wach zu sein. Noch längst nicht alle haben den Kopf aus dem Gefieder erhoben. Die Schwäne paddeln flussaufwärts, schnappen da und dort nach etwas Essbarem im Wasser. Die Vögel sitzen unsichtbar im Grün der Bäume und begrüssen den Morgen. Ein paar Krähen hocken am Wasserrand und fliegen bei unserem Näherkommen davon. In der Ferne ruft ein Kuckuck.

Nur, wir sind auf dem Dammweg nicht die einzigen. Inlineskater, Mountainbiker, Rennradfahrer, E-Biker, Jogger, ein paar Spaziergänger und auf der westlichen Seite des Sees die Photographen mit ihren riesigen Stativen sind auch schon da. Nur die Familien sind noch nicht da.

Schwan mit seinen beiden Jungen im Versteck

Schwan mit seinen beiden Jungen im Versteck

Wir laufen heute wieder im Uhrzeigersinn um den See. Beim zweiten Teil, entlang des langsam verlandenden Sees, hören wir auch ein paar Frösche quacken. Zufällig entdecken wir auch das Nest mit dem Schwan und seinen beiden Jungen. Den „Elternschwan“ kann man ja noch einigermassen gut erkennen. Von den beiden Jungen sieht man mit Sicherheit nur gerade noch den rechts liegenden. Sie sind beide noch ganz in grauen Flaum gekleidet. Mein Digitalzoom lässt kaum was besseres zu.

Enten auf Besuch

Enten auf Besuch

Nur wenige Schritte weiter vorne, da wo in der Regel die Familien mit ihren Kindern die Scharen von Enten und Schwänen füttern, haben heute die Fotographen ihre Stative aufgestellt. Alle blicken sie in eine Richtung. Eine rötliche Sorte von Enten hat sich auf dem See niedergelassen. Ob sie wohl auf dem Durchzug hier einen Zwischenhalt eingeschaltet haben, bevor die Reise bald wieder weitergeht?

Nach gut 80 Minuten treffen wir wieder am Parkplatz ein und sind froh, diese Runde gerade noch vor der Hitze beendet zu haben.  Noch nicht einmal die Mückenschwärme konnten uns belästigen.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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