Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Ein paar 100 Kilometer sp├Ąter

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Das scheint so eine Sache zu sein, mit den Reifen f├╝r die Hardcore-Pendler und Kurriere. Jetzt, etwa 650 Kilometer sp├Ąter, hat es auch das Vorderrad erwischt. ├ähnlich schlimm wie letzthin das Hinterrad. Der Pneu war nun mittlerweile knapp 2’700 Kilometer unterwegs.

Heute Morgen, auf dem Weg zur Arbeit, kurz nach Baden, wieder das schwimmende Gef├╝hl am Rad, etwas sp├Ąter das ├╝bliche Geholper. Ein leiser, verbissener Fluch meinerseits und dann ausrollen lassen bis unter die n├Ąchste Strassenlaterne. Das Vorderrad ist ein bisschen einfacher zu wechseln als das Hinterrad, muss doch nicht der ganze Renner auf den Kopf gestellt werden.

Das Loch am Schlauch muss ├Ąhnlich gross gewesen sein, er liess sich nicht aufpumpen, die Luft aus der Handpumpe str├Âmte sofort irgendwo wieder hinaus. Das Abtasten des Mantels brachte im ersten Durchlauf auch noch nichts. Er beim zweiten Mal entdeckte ich sie, die Glasscherbe. Eine kleine spitze Ecke schaute durch das Gewebe. Von aussen nicht sichtbar. Doch bis ich sie endlich aus dem Gummi und Gewebe gezogen hatte, hatte ich ein Glasteil in der Gr├Âsse eines Reiskornes in der Hand. Das Gewebe des Manatels innwendig war ziemlich ramponiert, so dass ich mich f├╝r das Montieren des mitgef├╝hrten Ersatzpneus entschied.

Vielleicht ist es ja eine Eigenart dieser Hardcore-Pendler-Pneus. Wenn sie mal etwas durchlassen, dann scheint auch innwendig vieles kaputt zu sein. Kommt dazu, dass sie ziemlich eng geformt sind, sich vermutlich wegen den verst├Ąrkten Seitenw├Ąnde nur schwer auf die Felge ziehen lassen. Jedenfalls kaum machbar mit kalten Fingern an kalten Felgen.

Zur Verteidigung der Qualit├Ąt der Pneus muss allerdings auch gesagt werden, dass derzeit die Strassenr├Ąnder ├╝bers├Ąt sind mit Splitsteinchen, Glasscherben, flachgedr├╝ckten Aludosen und allerlei Kleinst-Unrat. Eine richtige Strassenreinigung, vor allem in den St├Ądten, k├Ânnte da vielleicht wieder mal durchgef├╝hrt werden.

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Autor: Urs

W├╝rde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher f├╝r lange Ausfl├╝ge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein f├╝r dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelm├Ąssig ├╝ber meine Fahrten.

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