Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Blick in die Poebene
Blick in die Poebene

Heimweg: Panoramastrasse Poebene

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Blick in die Poebene

Blick in die Poebene

Damit hatte ich nicht gerechnet. Kurz nach der Abfahrt heute Morgen ging es bereits auf die ersten H├╝gel hinauf. K├╝hl war die Luft, schweisstreibend der Aufstieg. Aber es lohnte sich. Ich fuhr anschliessend viele Kilometer in der H├Âhe, kam immer wieder in den Genuss eines wirklich sch├Ânen Einblickes auf die Piemonteser Alpen und vor allem auch die Poebene. Weit unter mir, teilweise zwar unter einer Nebel- oder Dunstglocke, so dass mein Fotoapparat damit nicht richtig viel anfangen konnte. Aber es war auf jeden Fall eine Prachtsaussicht.

Beispiel einer Kirche im Piemont

Beispiel einer Kirche im Piemont

Bei Rivara musste ich wieder ins Tal, beziehungsweise an den Rand der Poebene. Transferstrecke war angesagt. Kurbeln entlang von Autobahnen, immerhin durch D├Ârfer hindurch, mal ├╝ber einen kleinen H├╝gel, entlang von Seen und Flussl├Ąufen, hinter den H├╝geln durch bis nach Tavagnasco.

Da begann der zweite Teil der Panoramastrasse, doch zuerst musste ich 700 H├Âhenmeter, steilstes Profil, bew├Ąltigen. Gl├╝cklicherweise viel im Schatten und auch gl├╝cklicherweise doch ab und zu ein Ausblick in die Poebene hinaus. ├ťber meinem Kopf sammelten sich wieder einmal die schwarzen Wolken und in der Poebene draussen schien es bereits zu regnen. Doch ich hatte auch heute Gl├╝ck. Der ganze Aufstieg ohne Regentropfen und mit relativ vern├╝nftiger Temperatur.

Wenn Google nicht mehr weiter weiss sieht es so aus

Wenn Google nicht mehr weiter weiss sieht es so aus

Dann kam das St├╝ck, bei dem ich schon bei der Planung nicht recht wusste, wie es weitergehen sollte. Das GPS meldete schon die l├Ąngste Zeit „Bitte wenden“, doch die Richtungstafel „Biella“ ├╝berzeugte mich, dass es nicht so falsch sein kann, doch weiter zu kurbeln. Pl├Âtzlich stand ich am Ende der Strasse. Ein kleines Br├╝ckchen ├╝ber einen kleinen Bach und dabei die Tafel „Graglia“ dahinter ein gesandeter, gekiester Feldweg. Aus der Vorbereitung wusste ich, das St├╝ck wird etwa 2 – 3 KM lang sein und Graglia die n├Ąchste Ortschaft.

Kies und Sand waren nur am Anfang. Es folgten richtig grobe Steine, riesengrosse Pf├╝tzen, Schlamm, und B├Ąchlein ├╝ber das Trassee. Sogar die beiden Autos fuhren sehr vorsichtig. Motorr├Ąder gabs schon lange keine mehr zu sehen heute. Ich ├╝berstand die Passage ohne technische Probleme. Gl├╝cklicherweise war sie mehr oder weniger eben. Dauerte aber gef├╝hlte 5 Km.

Blick in die Poebene

Blick in die Poebene

Aber das Wichtigste dabei war: Immer wieder eine wunderbare Aussicht auf die Poebene, sp├Ąter vermutlich die Agglomeration Biella. Ich denke, dieses Erlebnis mit den unerwartet sch├Ânen und vielen Ausblicken ├╝ber die n├Ârdliche Seite der Poebene w├Ągt alle M├╝hen mit den unerwartet steilen Rampen auf.

Anschliessend geht es wieder sehr steil hinunter in Richtung Biella. Da das Regenwetter sich auch heute auf der anderen Seite meines Berges entladen hat, komme ich wieder in den zweifelhaften Genuss einer Abfahrt auf nassen Strassen. Zudem muss man sich vorstellen, dass die Italiener nicht so gute und sch├Âne Strassen haben wie wir in unseren Gegenden. Mehrmals dr├╝ckt der Berg sein Wasser, zusammen mit Sand und Kies, ├╝ber die Strasse.

Das Gewitter kam auch heute w├Ąhrend des Nachtessens. Nicht ganz so f├╝rchterlich wie gestern, aber immerhin war der Weg von der Pizzeria zur├╝ck in mein Hotel von Wasserlachen verziert ­čÖé

Morgen geht es weiterhin nach Nordosten in Richtung Schweiz. Lago Maggiore und vielleicht schon die Schweizer Grenze. Mal sehen

Lanzo Torinese - Biella (Teil 1)

Lanzo Torinese – Biella (Teil 1)

Lanzo Torinese - Biella (Teil 2)

Lanzo Torinese – Biella (Teil 2)

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Autor: Urs

W├╝rde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher f├╝r lange Ausfl├╝ge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein f├╝r dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelm├Ąssig ├╝ber meine Fahrten.

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