Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Auf der Flucht

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Möglicherweise war ich heute Morgen ein paar Minuten früher unterwegs als üblich. In den Quartieren brannten jedenfalls zum ersten Mal seit langem immer noch die Strassenlaternen. Es dauert nun mittlerweile bis nach Neuenhof, den ersten Drittel der Fahrt, bis die Sonne über den Hügeln sichtbar wird. Anschliessend hat sie dann je nach Fahrtrichtug zur Zeit genau die Höhe, dass man gar nichts mehr sieht, sofern die Strasse genau in die Richtung der Sonne verläuft. Das ist bei meinem Arbeitsweg an das südliche Ende der Stadt mehr als einmal der Fall.

Es ist wohl nur noch eine Frage von ein paar Tagen, bis ich ich die Beleuchtung am Rennrad schon wieder montieren muss. Weniger, weil ich sonst nichts sehen wĂĽrde, aber selber gesehen werden ist ja auch etwas Wert.

Am Nachmittag, gegen den Abend, die Zeit des Heimweges, wurde der Himmel richtig bleifarben. Kaum ein Lüftchen, stehende Wärme eben. Mit der Ankunft auf der Waldegg war es dann klar. Gegen die Alpen, teils aber auch schon weit ins Mittelland hinaus, war es grau bis hin zu dunkelgrau.

Vom zweiten Hügel, von Lieli, hat man etwas die bessere Sicht in die Ferne. Da konnte man sogar schon die grauen Fäden des Regens unter den Wolken erkennen. Die Luft nicht mehr so heiss. Ein leichter Wind wehte, der Horizont war geblich.

Auf dem höchsten Punkt meines Heimweges, dann eine wunderbare Sicht über das Reusstal. Eingetaucht in ein gelb/oranges Licht. Darüber die schwarzen Wolken. Trotz der ziemlich prekären Lage wegen der Gewittersituation versuche ich dies in einem Foto festzuhalten. Habe dann aber doch das Foto der GoPro gewählt, welche nur wenige Kilometer weiter unten zufälligerweise eine ganz ähnliche Aufnahme geschossen hatte.

Einige Kilometer später fallen dann doch ein paar Regentropfen. Ich trete nochmals kräftig auf die Kurbel, schaffe es wieder von der Wolke wegzukommen und gelange sogar trockenen Rades bis nach Hause. Diese Gewitter- und Sturmfront, welche am oberen Ende des Zürichsees anscheinend für einen monsunhaften Regenguss und ausgerissene Bäume gesorgt hatte, ging somit praktisch spurlos an mir vorbei. Es sollen aber diese Nacht noch weitere Gewitter erwartet werden dürfen

Doch bis Morgen soll dann das Ganze ausgestanden sein und das Wetter ist fĂĽr eine weitere Biketowork-Fahrt wieder wohlgesinnt. Mal sehen, was draus wird.

Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

72.05KM

609 HM
02:47 H

am späten Abend
etwas_Wolken

21 Grad

stark_bewoelkt

28 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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