Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

im Garten von Schloss Mirabell
im Garten von Schloss Mirabell

Ein Tag f├╝r Mozart

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Wohnhaus von Mozart

Wohnhaus von Mozart

Den Morgen begannen wir mit einem steilen Aufstieg auf den Kapuzinerberg. F├╝r uns ging der Weg praktisch vom Hoteleingang senkrecht in die H├Âhe hinauf. Innert k├╝rzester Zeit kamen wir so zu einem wunderbaren Ausblick ├╝ber die Stadt Salzburg. Diesmal standen wir gegen├╝ber der Festung Hohensalzburg, dem zweiten von drei Hausbergen um Salzburg herum. Wir verweilten nur kurze Zeit, und stiegen schon bald wieder sehr steile und enge Treppen hinunter an die Salzach. Dann ein kurzes St├╝ck entlang der Salzach, bevor wir wieder in die Quartiere abbogen, zum Wohnhaus von Mozart.

Im Wohnhaus allerdings gab es nicht wie erwartet Klaviere oder Notenbl├Ątter, oder gar private Gem├Ącher zu sehen. Es ist als Museum ausgebaut und setzt sich vor allem mit dem Mythos „Mozart“ auseinander. Der Audio-Guide kl├Ąrt uns ├╝ber den klavierspielenden J├╝ngling auf, dann aber auch vor allem ├╝ber die damalige Malerei, seine Portr├Ątierung als J├╝ngling bis hin zum K├╝nstler. Eines wurde vermutlich bald vielen Malern klar, dass dieser junge Mozart etwas Besonderes ist. Es entstanden „Unklarheiten“ um nicht zu sagen F├Ąlschungen. Junge Knaben an Klavieren wurden portr├Ątiert, teils ohne genauere Angaben von Auftraggeber und Anlass. Nicht alles, was nach Mozart aussieht, ist auch Mozart. Dennoch: die Ausstellung ist sehr aufschlussreich und gibt viele Einblicke in sein Wirken und sein K├Ânnen.

Geburtshaus von Mozart

Geburtshaus von Mozart

Da wir nun schon das Wohnhaus besichtigt hatten, begaben wir uns auch noch zum Geburtshaus, auf der anderen Seite der Salzach. Das Geburtshaus, beziehungsweise das Elternhaus, beherbergt ebenfalls ein Museum, gibt aber auch den Einblick, wenigstens auf einen kleinen Teil der noch vorhandenen privaten Gegenst├Ąnde. Es geht hier allerdings eher um die Familie Mozart, die Eltern, vor allem der Vater, der schon sehr bald die F├Ąhigkeiten seines Sohnes entdeckte und ihn sehr stark f├Ârderte und wichtigen Pers├Ânlichkeiten vorstellte und bekannt machte. Hier merkt man dann auch, dass er in seinem kurzen Leben (verstorben im 35. Lebensjahr) sehr viel auf Reisen unterwegs war und einen gr├Âsseren Teil seines Lebens als freier Musiker in Wien verbrachte. Man erf├Ąhrt auch, dass Nannerl, seine Schwester, ebenfalls sehr begabt gewesen sein muss.

Nach seinem Tode, setzte dann seine Frau Constanze viel daran, seine Werke und Biographien zu „vermarkten“. Ihr ist es wohl zu einem Teil zu verdanken, dass der damals schon sehr ber├╝hmte Mozart, auch nach seinem Tode weiterhin sehr ber├╝hmt blieb.

Salzburger Nockerl

Salzburger Nockerl

Nach soviel Mozart, mussten wir uns einen Moment hinsetzen und den Blutzuckerspiegel wieder etwas anheben. Wo geht das besser als im Caf├ę Mozart, fast gegen├╝ber des Geburtshauses und beim Genuss von Salzburger Nockerl. Eine S├╝ssspeise, nur bestehend aus Eischaum und Zucker, kurz ├╝berbacken damit es etwas br├Ąunlich aussieht und anschliessend best├Ąubt mit Puderzucker. Der Schaum liegt zudem auf einer Lage aus Fr├╝chtekompott, vermutlich nochmals ├╝berzogen mit Zucker. Als Getr├Ąnke-Empfehlung des Hauses stand auf der Speisekarte „Beerenauslese, s├╝sser Weisswein“. Wenn das nicht f├╝r die n├Ąchsten paar Stunden hilft! ­čÖé

im Garten von Schloss Mirabell

im Garten von Schloss Mirabell

So gest├Ąrkt ├╝berquerten wir nochmals die Salzach, diesmal hin├╝ber zum Schloss Mirabell und dessen wunderbaren Gartenanlage. Direkt vor dem Schloss befindet sich ein riesiger Rosengarten, auf der restlichen Anlage sind vermutlich saisonabh├Ąngig ├Ąhnlich Ornamenten sehr sch├Âne Verzierungen aus Blumen in die Rasenanlagen eingearbeitet. Diverse Skulpturen ums├Ąumen den Garten, Wasserspiele sind ebenfalls ein paar vorhanden und diverse Ecken, meist hinter etwas h├Âherem Geb├╝sch gelegen, die wohl f├╝r Freiluftkonzerte vorgesehen sind.

Den Tag beschliessen wir heute im Restaurant S’Nockerl. Ein Restaurant in einem Kellergeschoss, Obwohl der Name ja sehr verlockend auf die S├╝ssspeise verweisen k├Ânnte, verzichten wir heute auf einen zweiten Berg Kalorien in dieser Gr├Âssenordnung.

Autor: Urs

W├╝rde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher f├╝r lange Ausfl├╝ge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein f├╝r dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelm├Ąssig ├╝ber meine Fahrten.

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