Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Fast ein bisschen mystisch

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Endlich war es heute Morgen wieder soweit, dass mein Arbeitsweg direkt ins Sonnenlicht führte. Die Abfahrt zu Hause noch im Halbdunkel, aber nach dem Dreiviertel-Kreisel in Würenlos, mit der Einfahrt ins Furttal, da war sie da, die Sonne. Schon ein gutes Stück nördlicher, als bei meiner letzten Fahrt ins Sonnenlicht, damals noch vor der Umstellung auf Sommerzeit.

Zudem hatten sich in den tieferen Lagen, vermutlich um den Furtbach herum, wieder diese Morgennebel gebildet. Das Morgenrot verfärbte die ganze Szenerie noch eine Weile lang in rosa und pinkfarbene Töne. Eine Morgenstimmung, wie ich sie wirklich liebe. Ich bin nämlich nach dem fotographieren noch einen Moment still gestanden und genoss diesen Anblick.

Bei der abendlichen Heimfahrt habe ich auch heute nochmals eine Zusatzschleife gefahren. Diesmal habe ich das Surbtal etwa in der Hälfte, bei Tegerfelden, verlassen, fuhr ĂĽber den HĂĽgel nach WĂĽrenlingen und weiter ĂĽber Station Siggenthal und Stilli auf das Villigerfeld hinauf. Zur Motivation des Abstechers bis fast nach Mönthal hinauf, habe ich mir dort das Geocache „nicht die Golden Gate“ ausgesucht. Es war dann auch tatsächlich nur eine kleine BrĂĽcke eines Feldweges ĂĽber den Bach. Aber immerhin habe ich das Geocache rasch gefunden.

Anschliessend wieder zurĂĽck ins Aaretal. Dort fuhr ich dann noch eine Schlaufe bis nach Wildegg und wieder zurĂĽck. Es ist irgendwie ein komisches GefĂĽhl, wenn man so nahe an der HaustĂĽre vorbeifährt, sich dazu noch ganz langsam ein Hungerast anmeldet. Es wäre vielleicht besser gewesen, ich hätte die Motivation „Geocache“ im letzten Teil dieser Zusatzstrecke gesucht. Wie auch immer: dank diesen Zusatzschlaufen der letzten Tage, komme ich bei der aktuellen Strava – Challenge wieder in einen Bereich, bei dem ich mir berechtigte Hoffnungen auf die ErfĂĽllung machen kann (1319 km im Monat April)

Zu den Obstbäumen, bei denen ich gestern noch glaubte, sie würden jetzt dann jeden Moment anfangen zu blühen, war es bereits heute soweit. Ich fuhr an ein paar Prachtsexemplaren voller Blüten vorbei. In der Hoffnung, einen noch schöneren Baum, noch besser an der Sonne positioniert zu finden, habe ich es schlussendlich vermasselt und auch die letzte Gelegenheit ungenutzt vorbeiziehen lassen.

Es wird ja hoffentlich noch eine Weile lang Frühling und Blütenzeit bleiben, so dass mir sicher noch ein passender Baum vor die Linse kommt. 🙂

Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

105.42KM

697 HM
03:56 H

am späten Abend
schoenster_Sonnenschein

2 Grad

schoenster_Sonnenschein

19 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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