Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Etwas ruhiger und gemĂĽtlicher

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Seit vielen Monaten, jedenfalls schon seit über zwei Jahren, lasse ich meine Fahrten auf dem Arbeitsweg bei sportstracklive aufzeichnen. Er berechnet mir dafür allerlei Bestleistungen, schnellste Kilometer, längste Zeiten mit Höchstgeschwindigkeiten usw.

Am Anfang purzelten ja die „personal bests“ nur so rein. Nach dem ich dann mal eine Zeit lang die Route fĂĽr den Heimweg geändert hatte, nach einem längeren Aufstieg ging es anschliessend recht lange wieder bergab, da wurde es plötzlich ruhig um die Meldungen zu den persönlichen Bestleistungen. Ich machte mir ernsthaft Gedanken, ein neues Account als einen anderen User zu eröffnen, nur um wieder ab und zu eine Bestleistung erheischen zu können. SĂĽchtig nach elektronischen Streicheleinheiten?

Ich liess das dann aber sein, denn „am Horizont“ tauchte Strava auf, mit neuen Möglichkeiten, neuen Streicheleinheiten.

Irgend wann im letzten Jahr, erreichte ich dann plötzlich wieder neue Bestleistungen, doch diesmal eher auf längeren Strecken, über mehrere Kilometer oder auch über mehrere Minuten hinweg. Die grössten Erfolge waren damals über 20 und über 30 Kilometer Distanz, grösstenteils durch das Wehntal, leicht abschüssig, hinunter.

In den letzten Wochen nun, hatte ich dank günstigen Bedingungen mit Rückenwind plötzlich wieder eine neue Höchstleistung über 21 Kilometer. Das war die Strecke zwischen Dietikon und dem letzten Schlussanstieg nach Brugg hinauf. Klar, da wollte ich mir beweisen, dass das auch ohne Rückenwind geht und es gelang tatsächlich. Einmal bei Windstille und ein zweites Mal sogar bei ganz leichtem Gegenwind.

Da auch ich mich auf die Dauer nicht jeden Tag so auswinden kann, kam mir der heutige, warme Abend, richtig gelegen. Denn in den Winterklamotten, bei über 10 Grad noch nach neuen Geschwindigkeitsrekorden strampeln, war mir nun doch zu anstrengend. Und nur wegen solchem jugendlichen Übermut die Kleider öffnen, die noch kalte Luft zur Abkühlung reinlassen, damit allenfalls eine Erkältung zu risikieren, schien mir ein zu hoher Preis, für ein paar elektronische Streicheleinheiten zu sein.

So kam es denn, dass ich mich unter anderem in den Windschatten eines Mountainbikers stellte, gemütlich durch Baden und das Wilerloch in Richtung heimatliches Gartentor bummelte. Die Statistik zeigt zwar eine tiefere, durchschnittliche Herzfrequenz, doch an der durchschnittlichen Geschwindigkeit, könnte man nicht feststellen, dass ich heute eine Regenerationsfahrt hinter mich gebracht habe.

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Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

69.45KM

325 HM
02:30 H

am späten Abend
Nacht_mit_wenig_Wolken

3 Grad

bewoelkt

14 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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