Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Viel Neues

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FĂĽr den heutigen Arbeitsweg konnte ich seit ĂĽber einem Monat wieder das Rennrad „Stratos“ verwenden. Sie erinnern sich? Das ist der mit dem gebrochenen Schalthebel fĂĽr das Kettenrad. So lange dauerte das diesmal bis der Schalter ausgewechselt war. Ich darf allerdings erwähnen, dass dieser Bruch der Schaltgarnitur zu einem Garantiefall wurde. Denn bereits im Mai hatte ich das Rennrad schon mal wegen des gleichen Defektes in der Reparatur. Damit der Velomech dennoch etwas Kleines an dieser Reparatur verdienen konnte, liess ich auch gerade noch die Kette auswechseln. Es sei höchste Zeit gewesen, meinte er.

Jedenfalls läuft Stratos wieder wie gewohnt ruhig, surrt auf dem mittleren Kettenblatt angenehm vor sich hin. An die etwas gestrecktere Haltung meinerseits musste ich mich wieder gewöhnen.

Auch neu, ist dass seit kurzem nun auch die Maisfelder geerntet werden. Manchmal fehlen von Tag zu Tag nur ein paar Reihen, manchmal ist das ganze Feld abgemäht. An manchen Stellen, vor allem im Wehntal ist das gar nicht so schlecht, denn nun sieht man wieder etwas. Da gibt es nämlich ein paar Stellen, da stehen die Maispflanzen bis fast an den Strassenrand. Bei Links- oder Rechtsabbiegen ist da schon viel Vorsicht gefordert, gerade jetzt, wo es immer dunkler wird.

Ebenfalls neu ist, dass sich die Baustelle auf meiner Lieblingsstrecke zwischen Obersiggenthal und Untersiggenthal nun höchstwahrscheinlich doch langsam ihrem Existenzende nähert. Das heutige Titelbild zeigt denn auch, dass nun die ganze Strassenbreite frisch geteert ist. Sogar die Bemalung ist provisorisch schon mal angezeichnet. Dies, nach dem ich nun wochenlang über holprig geflickte, aufgefräste Strassen, mal mit, mal ohne Gegenverkehr, mit Ampelanlagen in allen Varianten da durch musste. Und mit mir natürlich der ganze Pendlerverkehr zwischen Baden und der D/CH-Grenze in Koblenz, soweit er sich nicht irgendwelche Schleichwege gesucht hatte.

Und das wichtigste wie versprochen zuletzt: Auch als frischgebackener Grossvater sitzt man noch immer recht gut im Sattel. Die gefahrenen Zeiten sind nicht spĂĽrbar langsamer, Tritt- und Herzfrequenz sind immer noch dieselben. Nein, Spass beiseite: Tochter und Enkelin sind wohlauf. Beim gestrigen Besuch im Spital war eine der ersten Fragen der Tochter: „Und, hast du schon eine Runde als Grossvater gedreht?“ Ja, heute. 🙂

Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

71.3KM

488 HM
02:36 H

am späten Abend
bewoelkte_Nacht

12 Grad

stark_bewoelkt

17 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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