Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Die neue Beleuchtung

| Keine Kommentare

Vor einiger Zeit gab ja mein Frontscheinwerfer völlig überraschend den Geist auf und blieb glücklicherweise schon vor der Abfahrt mit dem Rennrad dunkel. Ich besorgte mir daraufhin eine neue Beleuchtung, eine LS950 von Trelock. Für das Rennrad vielleicht nicht die eleganteste Lösung, aber dafür gute Lichtstärke und lange Brenndauer.

Ich habe nun schon ein paar Fahrten damit durchgefĂĽhrt. Entsprechend der Jahreszeit, ist es eigentlich erst am Morgen ĂĽberhaupt notwendig, eine Beleuchtung zu haben. Die erste halbe Stunde braucht es sie wirklich, um auch etwas zu sehen, die restliche Zeit einfach um gesehen zu werden. Mit dem Rennrad bin ich ja meist auf ziemlich guten Strassen unterwegs, die in aller Regel auch eine Strassenbeleuchtung aufweisen. Noch ist es deshalb nicht so wichtig, mit vollem Licht zu fahren.

Deshalb habe ich bis jetzt auch nur die Stufe 1 von 5 möglichen benutzt. 10 Lux bringt sie bei 10 Metern Distanz auf die Strasse. Bei Stufe 5 sind es dann immerhin 70 Lux. Als Besonderheit, die ich bereits zu schätzen gelernt habe, zeigt sie auf der Oberseite an, in welcher Stufe sie gerade brennt, und wie lange sie in dieser Stufe noch weiter brennen wĂĽrde. Als Richtwerte werden 45 Stunden bei Stufe 1 (10 Lux) und 6 Stunden bei Stufe 5 (70 Lux) angegeben. Als weiteren Vorteil gegenĂĽber vielen anderen Lampen, kann die Helligkeit mit zwei separaten Tastern erhöht oder vermindert werden. Damit entfällt der „Nulldurchgang“, also der Moment, dass es kurz Dunkel wird. Aufladen kann man sie am USB-Stecker des PC’s oder an einem separaten Stecker mit USB-Anschluss am 220V – Netz.

Der Lichtkegel ist auch auf der Stufe 1 bereits mindestens Fahrradstreifen oder knapp Radweg breit. Nebst dem Hauptlichtkegel gibt es links und rechts genügend Streulicht um auch dort noch Gegenstände oder eben Personen entgegenkommen zu sehen.

Später im Jahr, wenn es dann auch auch dem Heimweg dunkel ist, werde ich auf den Feldwegen im Wehntal noch genügen Möglichkeiten haben, auch die höheren Stufen ausgiebig zu testen und auszuprobieren.

A propos gvätterle: An der dunkelsten Stelle heute Morgen auf der Hinfahrt, wollte ich die Lichtstärke erhöhen. Mit den Handschuhen muss ich dabei wohl den (-) – Taster statt des (+) Tasters erwischt haben. Es wurde jedenfalls plötzlich dunkel. Da ich dieses Experiment nicht in voller Fahrt gemacht habe, blieb mir noch genĂĽgend Zeit und Raum um anzuhalten und die Sache nun im Dunklen und ohne Handschuhe neu zu ertasten. Wie ich erst jetzt merkte, hatte sich wohl ein Radfahrer in meinen Windschatten gehängt. Fragt sich nur, wer mehr erschrocken war, er oder ich.

Dieses Missgeschick buche ich mal als Anfängerfehler ab. Werde den kommenden Winter ja noch genügend Möglichkeiten haben, dies besser zu machen.

Die Fahrt selber führte heute wieder durch ein nebelloses Furttal. Die Farben und Lichtverhältnisse waren nicht ganz so spektakulär wie kürzlich, aber ein schöner Anblick war es trotzdem.

Am Abend auf dem Heimweg hatte ich über weite Strecken gegen einen kühlenden Wind zu fahren. Nach etwa zwei Dritteln der Strecke zog ich es erstmals auch auf dem Heimweg vor, das gelbe Jäckchen zwecks Windschutz und gegen Unterkühlung überzuziehen. Ich glaube, die Zeit für die Thermoklamotten, wenigstens für Fahrten am Morgen früh und am Abend, ist gekommen.

Print Friendly, PDF & Email
Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

70.2KM

531 HM
02:39 H

am späten Abend
klare_Nacht

8 Grad

stark_bewoelkt

15 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.