Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

ein schneller Arbeitsweg?

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Heute Morgen habe ich auf eine Fahrt mit dem Renner zur Arbeit verzichtet. Die Situation mit den angekündigten Gewittern, schien mir zu heikel zu sein. Im Nachhinein, frage ich mich zwar, ob ich nicht doch besser hätte fahren sollen. Auf beiden Wegen, dem Hinweg- wie auch dem Heimweg, wäre ich mit grösster Wahrscheinlichkeit eben doch vor dem Regen verschont geblieben.

Dafür habe ich mich mit vielen anderen in den überfüllten Pendlerzug gedrängt, ebenfalls auf beiden Wegen.

Dafür habe ich heute die Möglichkeit, die Fahrstrecke, nun einmal auch bezüglich der Trainingsmöglichkeiten etwas zu erklären. Dazu habe ich die beiden Aufzeichnung der gestrigen Fahrten von Sportstracker hier nochmals verlinkt.

Die morgendliche Fahrt, auf der Google Map die untere Linie, führt über Baden, Wettingen nach Würenlos und dann das Furttal hinauf. Beim Näherzoomen ist Dänikon und Dällikon erkennbar, überschreitet dann bei Regensdorf und dem Stadtrand den höchsten Punkt und führt anschliessend noch zum Velokeller beim Arbeitgeber, hinunter.

Das ganze ist nicht ganz so einfach und eben wie es hier vielleicht tönt. An der ganzen Strecke kommen immer wieder kleinere Aufstiege oder flachere Stücke vor, doch in der Tendenz, geht es ab dem tiefsten Punkt, etwa in der 10 Minute, bei der Überfahrt über die Reuss vor Gebenstorf, nur noch hinauf. Nach etwa einer Stunde Fahrzeit, also etwa auf der höchsten Stelle der Strecke überquere ich die Autobahn, welche westlich meiner Strasse in den Gubristtunnel führt.

Mein Ziel ist es jeweils, auf dieser coupierten Fahrt, diesen Scheitelpunkt unter einer Zeit von 60 Minuten zu überqueren. Anschliessend durch die Stadt Zürich, ist es kaum mehr möglich, Zeit aufzuholen.

Für den Heimweg habe ich mir eine Strecke ausgesucht, welche etwas länger ist, so dass ich hin und zurück, gut 70km abzuspulen habe. Es ist auf der GoogleMap die obere, rote Linie.

Sie führt vom Stadtrand her dem Katzensee entlang, über Watt und Adlikon. Steigt dann ein erstes Mal in die Höhe. Beim Sportstracker ist dies um die 30 Minute der Fall. Nach Dielsdorf geht es dann nochmals kurz einen Hügel hinauf, doch anschliessend führt die Strecke dann kilometerlang über Wiesen und Feldwege, immer mit leicht sinkender Tendenz, bis nach Ehrendingen hinunter.

Im Sommer wähle ich hier den Weg zu Trainingszwecken über einen kleinen Hügel nach Freienwil und später dann hinauf auf den Hertenstein. Den erreiche ich nach einer guten Stunde Fahrzeit. Was nun im Sportstracker schon fast wie ein Aufzeichnungsfehler aussieht, ist tatsächlich eine wirklich steile Strasse hinunter. Dort dürfte es wohl noch ein paar Mal zu neuen Höchstgeschwindigkeiten kommen.

Der Rest der Strecke, also etwa ab Obersiggenthal, ist dann eine richtige Rollerstrecke. Bis auf die Baustelle bei der Abfahrt nach Turgi hinunter, durchwegs guter Belag, ab Turgi auch kaum mehr Verkehr.

Ich glaube, beide Wege, der Hin- und der Rückweg, eignen sich für meinen Zweck, etwas Höhenmetertraining, vielleicht sogar etwas Intervalltraining, in die Beine zu bekommen recht gut. Die beiden Wege, vor allem derjenige vom Morgen, dürften aber ungeeignet sein, weitere Bestzeiten für 20 oder gar 30km lange Strecken erreichen zu können.

Habe ich nun meine „Personal bests“ bereits ausgereizt? Noch stecken wir im FrĂĽhling. Der Sommer kommt erst, es gibt also noch viele Chancen.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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