Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Sportstracker-Erfahrung, Teil 2

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Gestern habe ich das Lesen der Höhenmeter und Geschwindigkeitsprofile erklärt. Heute möchte ich mich den „Persönlichen Bestleistungen“ widmen.

Nach dem ich den aufgezeichneten Track zu Sportstracker hochgeladen habe, dauert es nicht lange, bis bei Twitter automatisch eine Mitteilung abgesetzt wird, dass ich ein paar neue Bestleistungen erbracht habe. Gestern Morgen waren es fĂĽnf, gestern Abend zehn, heute Morgen fĂĽnf und heute Abend sieben. Etwas irritiert durch die grosse Menge von Bestleistungen habe ich diese etwas genauer angeschaut.

Am Beispiel von heute Abend: DrĂĽckt man auf den Knopf „map“ so wird diese Karte aufbereitet. Auf der linken Seite neben der Karte erscheinen unter dem Titel „Performance“ die Bestleistungen dieser Fahrt.

Im ersten Teil werden die schnellsten 100m, 200m, 500m, 1km, 3km, 5km, 10km 20km und 30km aus der aktuellen Aufzeichnung dargestellt. Falls es sich um eine neue Bestleistung handelt, wird diese mit einem „PB“ markiert. Ein Klick auf die Kilometer zeigt in der Karte, wo auf der Strecke, diese Leistung zustande gekommen ist.

Gleich verhält es sich mit dem unteren Teil der Auswertung für 1 Minute, 5Min, 10Min, 20Min, 30Min und 1 Stunde. So habe ich zum Beispiel mit einem Schnitt von 36.23 km/h während 5 Minuten 3.01 Km zurückgelegt.

Wie kam das, dass alle Bestzeiten ausschliesslich rund um Baden bis in die Gegend von Gebenstorf zustande kamen?

Spätestens seit Spreitenbach war ich heute Abend gefühlt sehr schnell unterwegs. Ich versuchte, das Tempo auch durch Neuenhof hindurch bis nach Baden möglichst gleichmässig und hoch zu halten. In Baden war für einmal das Rotlicht, der fast garantierte Stop an der Schulhausplatzkreuzung, grün. Also nichts wie los und durch. Das Mountainbike, das dort vor sich her bummelte habe ich ohne weiter darauf zu achten, überholt.

Zwei weitere Lichtsignale in Baden waren dann allerdings rot. Dass das Mountainbike an meinem Hinterrad zu kleben begann merkte ich schon bald.

Ausgangs Baden, nach der Siggenthalerbrücke drücke ich so richtig aufs Gas. Das Mountainbike liess sich nicht abschütteln, klebte wie angeschraubt am Hinterrad. Zwei, drei weitere Versuche nützten auch nichts. Wir fuhren mittlerweile mit über 40 km/h durch die Gegend. Mir kamen Erinnerungen an eine ähnliche Raserei im letzten Herbst.

Wenn das der gleiche Mountainbiker ist wie damals, dann lass es sein, dachte ich mir. Aber geschenkt wird trotzdem nichts. Jedesmal wenn sein Lichtkegel etwas zurĂĽckfiel, liess auch ich nach. Ich versuchte, immer noch ein bisschen Reserve zu haben, falls er zum ĂĽberholen ansetzen wĂĽrde, ich liesse ihn nicht nach vorne.

Tja, so kam es dann, dass alle meine Bestzeiten heute Abend eben zwischen Baden und Gebenstorf entstanden sind. Denn es musste sich tatsächlichum den gleichen Mountainbiker gehandelt haben, wie letztes Mal. In Gebenstorf verliess er die Hauptstrasse. Ich habe ihm noch nachgewinkt, denn er hat mir heute zu einer ganzen Serie „persönlichen Bestleistungen“ verholfen. Es wird schwer sein, so etwas später wieder ĂĽberbieten zu können.

Andererseits, als Mountainbiker über eine so lange Strecke dieses hohe Tempo durchhalten zu können: das hätte ich kaum geschafft.

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Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

68KM

339 HM
02:24 H

am späten Abend
dunstige_Nacht

Grad

bewoelkte_Nacht

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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