Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Ăśber den Arlberg in die Schweiz

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Im Gespräch mit der Zürcher Hoteliers-Frau in Imst, erklärte sie mir denn auch, wie ich den Inntaler Radweg finden könne. Er sei bis Landeck vollständig durchgeteert, kein Problem mit dem Rennrad.

Fast so war es denn auch. Idyllisch angelegt, durch die Dörfer, über die Ebene, mal ein Hügelchen rauf, wieder runter, mal ein bisschen Geholper über Wurzeln unter dem Teer, dem Inn entlang bis Landeck. Die erste Stunde genoss ich heute mit einem schönen, gemächlichen Tempo.

Ab Landeck geht es dann auf der alten Arlbergpassstrasse, fast verkehrsfrei wenigstens mal bis St. Anton. Dort beginnt die Arbeit. Vielleicht zwei oder drei Kilometer lang eine 10%-Rampe bevor es obenhin wieder flacher wird.

Kurz nach 12:00 Uhr war ich oben. Gerade Zeit für das Mittagessen. Da nun die grüsste Arbeit für heute gemacht war, entschied ich mich auch für den Tageshit des Restaurants: Gordon bleu mit Pomesfrites. Die Verdauung würde ja die nächsten Kilometer während der Abfahrt genügend Zeit haben, mit dieser Aufgabe fertig zu werden.

Der Rest ist schnell erzählt: Abfahrt vom Arlbergpass, mehrere längere Tunnels, Ortschaften mit feinem Brunnenwasser, dann die Ebene bis Bludenz, nochmals Ebene bis Feldkirch. Es lief mir wunderbar.

Bis zu jenem Moment, wo mich mein GPS in Feldkirch durch ein Quartier locken wollte, auf den direktesten Weg eben. Ich hingegen wollte nicht, schlug auch die nachfolgenden Umkehrvarianten und Abbiegevarianten meines GPS aus. Worauf es mich prompt durch das Ländle zu einer kleinen Rundtour manövrierte.

So kam es, dass ich nach einer knappen Stunde einfach am anderen Ende von Feldkirch wieder vorbei fuhr. Diesmal folgte ich nun seinen Anweisungen und bin heute Abend doch noch ĂĽber die Schweizer Grenze gefahren.

Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Roubaix mit Anhaenger

143.3KM

1435 HM
07:13 H

Nachmittag
schoenster_Sonnenschein

Grad

schoenster_Sonnenschein

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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