Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Passo Giau und drei weitere

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Heute stand meine letzte Fahrt im Rahmen der „11000 Höhenmeter der Dolomiten“ im Programm. 82 Kilometer und 2400 Höhenmeter standen auf dem abgegebenen Profil.

Wir starteten, wie schon in den letzten Tagen, frĂĽh. Unser erster Pass war der Passo Campolongo. Nur wenige Kilometer vom Hotel entfernt und mit einer ziemlich regelmässigen Steigung gelangten wir dort hinauf. Auffällig war, dass heute sehr viele Rennradfahrer unterwegs waren. Die meisten haben sich wohl auf die „Sella Bike-Days“ vorbereitet, einem autofreien Sonntag auf der Sellarunde. Zeitgleich lief aber auch noch ein Mountainbike-Rennen auf der Sellarunde. Nicht alles auf der Strasse, aber höhenmetermässig eine ziemlich happige Angelegenheit. Sollen dabei doch etwa 6000 Höhenmeter erarbeitet werden.

Doch unser Weg fĂĽhrte uns heute nach dem Campolongo wiederum nach Arabba hinunter, dann aber hĂĽgelig, meist weiter abfallend und in meist zĂĽgiger Fahrt ĂĽber Colle S. Lucia bis fast nach Selva di Cadore. Da bogen wir in die Passstrasse zum Giau ein.

Praktisch vom ersten Meter weg, stieg das Gefälle immer hart an der 10%-Grenze. Die ersten Meter mögen ein bisschen steiler gewesen sein. Es gibt 29 nummerierte Kehren. Nummer 1 ist zuunterst. Der Pass ist wegen seiner regelmässigen Steilheit, die kaum eine Verschnaufpause zulässt, bei den Radfahrern in der Gegend ziemlich berüchtigt. Landschaftlich öffnen sich allerdings auch bei ihm, immer wieder neue Ein- und Ausblicke.

Oben angekommen, hat man einmal mehr die Dolomiten in nächster Nähe zum anschauen. Erwähnen sollte ich mal endlich die Marmolada. Es ist das höchstgelegene Skigebiet der Dolomiten. Auf dem Foto mag man ganz oben noch die präparierte Piste erkennen.

Teilweise durch sehr enge Kurven und steile Abschnitte ging es dann auf der anderen Seite des Giau wieder hinunter in Richtung Cortina. Doch heute trafen wir in Pocol, auf 1453 MüM auf die Passstrasse, die zu den beiden Doppelpässen Falzarego und Valparola-Pass hinaufführt. Diese Strecke kenne ich schon von unserem Ausflug an den Misurina-See. Doch heute war auf dieser Strecke viel mehr los als letzthin. Auch hier strampelten einige Radfahrer ihr Training in die Beine.

Nach der Abfahrt von diesem Doppelpass waren wir dann schon bald im Hotel. Dort ĂĽberreichte mir mein Guide vom Dolomite Biking die Urkunde „zu den 11’000 Höhenmeter in den Dolomiten“, sowie einen Bidon und ein Kopftuch, alles natĂĽrlich entsprechend mit den 11’000 beschriftet.

Der zweite Teil meiner Ferien, der Aufenthalt und das Befahren der Pässe in den Dolomiten, ist nun heute abgeschlossen. Mir hat es wirklich gut gefallen. Ich habe viel in den Dolomiten gesehen, gehört und mitbekommen. Ich hatte mit den beiden Guides auch immer gute Führer in der Nähe, die wirklich auf den Gast eingingen. Ob es allenfalls nochmals so eine Gelegenheit gibt, praktisch mit privatem Führer durch die Dolomiten zu kurven, weiss ich nicht, ist aber auch nicht die Absicht von Dolomite Biking. Auf jeden Fall nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an meine beiden Guides Richard und Andreas.

Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Rennrad

82.7KM

2428 HM
04:43 H

Nachmittag
etwas_Wolken

Grad

etwas_Wolken

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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