Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Böhler – BeromĂĽnster

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Nach dem Mittagessen, die Nachbarn setzten gerade zum allgemeinen samstäglichen Rasenmäh-Konzert an, schwang ich mich auf den Renner. Ausser dass ich wieder einmal auf den Böhler (-Pass) hinauffahren möchte, wusste ich eigentlich nicht viel mehr. Mal sehen, was daraus wird.

Ich fuhr gegen Westen, damit auch stellenweise gegen einen ziemlich heftigen Wind. Die Temperatur war nicht ganz so warm, wie uns das die Sonne glauben machen wollte. Ich zog jedenfalls schon bald einmal wieder meine Armlinge an.

Anfänglich etwas auf Nebenstrassen über Wildegg nach Suhr, dann das Wynatal hinauf bis Unterkulm. Dort beginnt die Steigung auf den Böhler hinauf. Hier fällt mir auf, dass ich zum ersten Mal wieder Obstbäume mit Blüten sehe. Sie sahen zwar vom vielen Regen etwas mitgenommen aus, doch die Blüten hingen grösstenteils noch an den Bäumen. Bisher lagen alle am Boden, abgewaschen vom Regen. Die einzigen Blüten, denen der Regen kaum viel ausgemacht hat, scheinen die Rapsfelder zu sein. Ihr intensives Gelb, zusammen mit ein paar Löwenzahnblüten, sind zur Zeit die einzige nicht grüne Farbe im Land.

Bald komme ich auf der Passhöhe an. Das Passfoto ist auch bald geschossen. Als ich wieder wegfahren will, kommt ein zweiter Velofahrer, etwa in meinem Alter auch auf die Passhöhe. Offensichtlich auch einer, der gerne über die grossen Pässe fährt. Wir unterhalten uns etwas und setzen dann die nächsten paar Kilometer des Weges gemeinsam fort.

Deshalb geht es zuerst einmal vom Böhler hinunter nach Schöftland im Suhretal. Da ich noch Zeit habe, entschliesse ich mich irgendwie um die südliche Ecke des Aargaus zu fahren. So gelange ich dann nach Geuensee und Tannberg. Hier wird es erst einmal steil bis ich dann oben auf der Höhe von Beromünster ankomme. Eine Foto in die Alpen bringt wegen der dunstigen Atmosphäre nicht viel. So schaue ich dann mal hinunter ins Tal der Wyna.


Wynatal

Nochmals geht es einen kräftigen Hügel hinauf, bevor dann die Abfahrt von Schwarzenbach durch den Wald hinunter ins Seetal, an den Hallwilersee folgt. Der Hallwilersee präsentiert sich heute in einer merkwürdig braun/grünlichen Farbe. Einzelne (letzte?) Bäume zeigen noch ihre Blütenpracht. Ansonsten ist der Rest des Heimweges, entlang dem Hallwilersee, über Seon, Lenzburg, Wildegg nach Hause, bis auf eine merkwürdig ausgeschilderte Baustelle in Beinwil am See, eine Routinefahrt.

A propos Rasenmähen: Das halbe Mittelland scheint den heutigen sonnigen Tag für die Gärtenarbeit genutzt zu haben. Überall heulten die Mäher in den Gärten herum, männiglich schien sich mit dem nassen, ungewohnt hohen Gras, und den verstopften Mähern herumzuplagen. Diese Übung hatte ich bereits vor dem Mittagessen hinter mich gebracht, und konnte so nun einen schönen, sonnigen Nachmittag geniessen.

Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rennrad

97.6KM

1052 HM
03:47 H

Nachmittag
etwas_Wolken

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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