Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Hauenstein – Bözberg

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Schon am frühen Morgen lachte eine strahlende Sonne durch die Fenster. Die Temperatur stieg stetig. Um die Mittagszeit erreichte sie mit über 9 Grad, einen Wert, den wir wohl schon lange nicht mehr gesehen haben. Höchste Zeit also, den Renner auf die Strasse zu stellen.

FĂĽr den Abend und die Nacht waren starke Winde vorhergesagt. So entschloss ich mich zuerst nach Westen zu fahren und mich dann allenfalls nach Hause „schieben“ zu lassen. Doch soweit sollte es gar nicht kommen.

So fuhr ich, meist nördlich der Aare, via Aarau nach Olten. Der Hauenstein war mein erstes Ziel. Von dieser Seite eine langgezogene Rampe, mit einer schön gleichmässigen, nicht allzu starken Steigung. Nach einer richtigen Spitzkehre und einer langgezogenen Linkskurve kommt man schon bald oben an. Leider verabschiedete sich die Sonne bald nach meinem Start. Der Himmel wurde je länger desto bleifarbener. Von der Passhöhe des Hauenstein konnte man dann aber doch sehr gut in die Alpen schauen.

Für den Heimweg wollte ich nicht die gleiche Strecke fahren. Nur wenige 100 Meter nach der Passhöhe geht eine kleine Strasse nach Wisen hinauf. Ich kannte diesen Weg von früheren Fahrten her, allerdings aus der Gegenrichtung. Die nächsten Kilometer, etwa der mittlere Drittel der heutigen Fahrt, war ein ständiges auf und ab. In der Regel ging es kurz sehr steil hinauf, dann etwas langgezogener wieder hinunter. Eine der ersten dieser Rampen, von Zeglingen hinauf nach Oltingen, war immerhin mit 20% beschildert.

Ansonsten durchfahre ich seit dem Verlassen der Hauptstrasse zum Hauenstein hinauf, ländliche Gegenden. Kaum ein Auto, vielleicht mal ein Motorrad oder ein Traktor. Die Strassen haben schon lange keine Markierungen mehr. Trotz der hĂĽgeligen Gegend sehe ich mehr als einmal das Schild „salzloser Winterdienst“ oder so ähnlich. Obstbäume werden geschnitten und hie und da wird GĂĽlle / Jauche ausgetragen.

Kurz nach Anwil wird dann die StrassenfĂĽhrung wieder deutlich flacher. Mehrere Kilometer geht es jetzt nur noch hinunter, ĂĽber Kienberg, Wittnau bis nach Frick. Dort schwenke ich dann nach rechts in die Hauptstrasse ein, gelange diesmal aus dem Fricktal auf den Bözberg hinauf. Die Föhnstimmung hat bis jetzt noch angehalten. Man sieht auch vom Bözberg, beziehungsweise von Vierlinden aus, noch sehr schön in den „nahegelegenen“ Alpenkamm.

Nach einer zügigen Abfahrt vom Bözberg komme ich wenig später bereits wieder zu Hause an. Alles ohne Rückenwind.

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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rennrad

80.9KM

1150 HM
03:24 H

Nachmittag
bewoelkt_mit_einzelnen_Sonnenabschnitten

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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