Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Aller guten Dinge sind drei

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Wirklich? Oder bestätigen auch hier die Ausnahmen die Regel?

Ein vergleichender Blick auf meine aktuelle Statistik der Velofahrten mit meinen gesetzten Zielen fĂĽr dieses Jahr, lässt Ungutes erahnen. Zwei Jahre lang habe ich es geschafft, mehr als 50 Mal den Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurĂĽckzulegen, mehr als 10’000 Kilometer zu fahren und ĂĽber 100’000 Höhenmeter ĂĽber HĂĽgel und Pässe zu kurbeln. Doch dieses Jahr stehen da nicht gerade schwarze, aber doch dĂĽstere Wolken ĂĽber dem Ziel.

Es zeichnete sich schon bald nach den Sommerferien ab. Eine letzte grosse Fahrt über den Gaviapass und den Mortirolo mit all den vielen Höhenmetern und ein paar Fahrten auf dem Arbeitsweg bei strömendem Regen, wurden durch den überraschend kalten und nassen Oktober wieder zu Nichte gemacht. So sieht nun meine Statistik folgendermassen aus:

  • Bei den Fahrten auf dem Arbeitsweg fehlen mir zur Zeit noch 10 Fahrten. Bedeutet fĂĽr den Dezember, dass ich etwa jeden zweiten Tag fahren mĂĽsste. Das Wetter und die Temperaturen einerseits und die frĂĽhen morgendlichen oder späten abendlichen geschäftlichen Termine andererseits, sind da grosse Hinderungsfaktoren. Dieses Ziel erscheint mir höchst gefährdet.
  • Bei den Kilometern fehlen mir noch etwa 770 Kilometer. Dies entspricht ungefähr einem durchschnittlichen Monat. Dank dem Winterpokal und den häufigen Fahrten auf der Rolle, liegen die Monate November bis März in der Regel leicht ĂĽber dem Schnitt. Immer schön dranbleiben, dann ist dieses Ziel noch erreichbar.
  • Bei den Höhenmetern fehlen mir noch 10’000 Höhenmeter. Ohne die Höhenmeter aus den Fahrten des Arbeitsweges wird es wohl auch mit diesem Jahresziel nichts. An den verbleibenden vier Wochenenden dieses Jahres, je 2’500 Höhenmeter fahren, scheint mir zu optimistisch. Somit ist auch dieses Jahresziel höchst gefährdet.

Ich weiss, jammern auf hohem Niveau. Denn eigentlich bin ich mit meiner Ausdauer und den erreichten Höhenmetern und Kilometern doch ziemlich zufrieden. War es vielleicht dieses zufriedene Gefühl, das nun zu diesem Zieledebakel führt?

Statistik 2009

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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