Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Velofahren wie im Wilden Westen, Teil 2

| Keine Kommentare

Wird das Thema „Velofahren in der Stadt ZĂĽrich“ zum Dauerthema? Am Sonntag hatte sich schon die NZZaS mit dem Thema beschäftigt. Vielleicht etwas einseitig hatte man dann die Ursache den teils engen Verhältnissen auf Strassen und Trottoirs gegeben. Eine grossangelegte Kontrolle an der Langstrasse liess dann die Wogen hochgehen. Heute beschäftigte sich die Gratiszeitung 20 Minuten mit dem Thema.

Ich habe ja meine eigenen Erfahrungen und Begegnungen mit allerlei Velofahrern hier ja auch schon beschrieben. Da ich selber ja nicht nur in Zürich herumfahre, sondern mittlerweile auch schon durch andere grosse Städte, wie eben auch Bern gekommen bin, finde ich an dem Beitrag der 20-Minuten-Zeitung zwei Hinweise interessant.

Einerseits scheint auch mir der Verkehr in Zürich manchmal sehr hektisch zu sein, vielleicht sogar tatsächlich hektischer als Andernorts. Ich denke aber, mit dem eigenen überlegten Verhalten, der notwendigen Korrektheit, Aufmerksamkeit und Bremsbereitschaft, lässt sich da einiges ausrichten und schlimmstenfalls auch verhindern. In fremden Städten fahre ich, zugegebenermassen, etwas vorsichtiger als in Zürich. Wohl deshalb spürt man dann die Hektik vielleicht nicht so. Denn der unbekannte Weg, vielleicht auch das Suchen des richtigen Weges anhand der Wegweiser oder der Hinweise des GPS, aber auch Strassenabschnitte die immer wieder allerlei Überraschungen bereit halten, erfordern eine andere Art von Konzentration, als in Zürich, wo man die geläufigsten Ecken und deren Schwächen mittlerweile ja kennt.

Anderseits werden in diversen Städten Lichtsignale für Velofahrer montiert, die sich auch tatsächlich auf Augenhöhe der Velofahrer befinden. Welch angenehmes Gefühl, nach minutenlangem Verharren vor dem Rotlicht, nicht mit einer Genickstarre oder mit völlig geblendeten Augen, den Platz wieder verlassen zu dürfen. Gerade in der Übergangszeit von Sommer und Winter kommt es in den Randstunden ab und zu vor, dass die Sonne ausgerechnet und genau hinter dem Rotlicht steht. Zürich hat in der Montage solcher velofreundlicher Ampeln sicher noch Nachholbedarf.

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.