Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Arbeitsweg 2009-29

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Nach dem gestrigen Grillabend, mit vielen feinen Sachen auch aus der neuen Küche 🙂 kam es mir heute Morgen gerade gelegen. Klarer Sternenhimmel und die Temperatur nicht all zu kalt, luden regelrecht zu einer Fahrt mit dem Renner zur Arbeit ein. Wohl hing vor Baden eine dicke schwere Nebelwolke in den Wäldern, doch das war vorerst nur sehr lokal und störte nicht weiter. Bei der Fahrt durch das Furttal wurde es dann schnell heller und die Sonne stieg recht schnell über den Horizont. Ich liebe die ersten paar Minuten des neuen Tages. Es sieht immer so friedlich aus, wenn die ersten Sonnenstrahlen, manchmal rötlich, manchmal gelblich, die taunassen Felder überstreichen. Da und dort liegt manchmal noch ein Nebelchen am Boden. Dem Vernehmen nach, soll dann die ganz grosse und dicke Nebelwand, Minuten nach meiner Durchfahrt über die Gegend hereingefallen sein.

Die Heimfahrt dann am Abend, noch weit weniger romantisch. Bei angenehmen Temperaturen fuhr ich beim Arbeitgeber los. Doch man merkt jetzt selbst während dieser guten Stunde Heimfahrt, dass die Temperatur bereits sinkt. Die Sonne hat nicht mehr die Kraft des Sommers. Sie steht tiefer, bestimmte Gebiete sind um diese Zeit bereits im Schatten. Und da ich am Abend logischerweise westwärts heimfahre, fahre ich auch dann wieder ins Sonnenlicht. Doch wegen der HĂĽgel, die teils zwischen mir und dem Horizont die Sicht zur Sonne verdecken, oder weil ich selber zwei Mal ĂĽber einen kleineren HĂĽgel fahre, erlebe ich derzeit gleich mehrere „Sonnenuntergänge“ pro Heimweg.

Auffällig ist, dass jetzt, vor allem am Abend, wieder Kuhglocken zu hören sind. Die Tiere scheinen nun wohl grösstenteils von den Alpen wieder ins Mittelland heruntergeholt worden zu sein. Ebenfalls auffällig, dass wieder deutlich weniger Velofahrer unterwegs sind. Zudem scheinen die letzten paar, eher die durchtrainierten zu sein. Jedenfalls gelang es mir nicht, einem Mountainbike zu folgen oder sogar zu überholen. Er war auf die Dauer schlicht zu schnell und zu waghalsig unterwegs.

Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

70.5KM

474 HM
02:31 H

am späten Abend
Nacht_mit_wenig_Wolken

Grad

einzelne_Wolken

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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