Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Abwechslungsreich, aber einsam?

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Heute, an diesem verregneten Samstag, hatte ich endlich mal Zeit, meine Eindrücke aus dem fleissigen Rumsurfen zum Thema meiner Sommerferien, der Pässe in den Hautes-Alpes, etwas zu ordnen.

Sehr gute Informationen zu Strassen, Ausblicken, Eindrücken, Ortschaften und Geografie im Allgemeinen findet man bei Quäl dich. Manchmal etwas stark fokussiert auf Höhenmeter und Profile, geben die Erlebnisberichte aber dennoch einen sehr guten Eindruck zur jeweiligen Passfahrt.

Wie mir scheint, werde ich eine sehr abwechslungsreiche Ferienfahrt erleben können. Von schlechtesten Strassen, ja sogar Schotterpisten (Bergfahrt Colle delle Finestre und Bergfahrt Col de Granon) bis hin zur „Velo-Autobahn“ durch kunstvoll angelegte Serpentinen (Abfahrt von Isola2000 nach Isola), dĂĽrfte alles dabei sein. Am Col de la Moutière ist nicht mal sicher, ob nicht doch irgend an einer schattigen Stelle im engen Tal, noch Schnee bis an die Passstrasse liegt(!?)

Auch landschaftlich dürfte alles dabei sein. Dichter Wald, schmale Täler, feuchte Felswände, Geröllhalden mit bizarren Felszacken, heisse Steinwüsten, aber auch Wiesen, breite Ebenen, romantische Bergseelein, wild tosende Bäche werden sich abwechseln. Pässe mit phantastischen Aussichten und Pässe die regelrecht in einer Landschaftskerbe, ohne jegliche Aussicht liegen.

Wohl sind an der Strecke diverse Wintersportorte, Retortenstädte, entstanden (Sestrière, Isola 2000, La Foux, usw), doch im Sommer wird dort nicht viel los sein. Da ich meine Route zudem oft weit weg von den grossen Verkehrsströmen gewählt habe, dĂĽrften noch ein paar Wohnmobile und wenn es nicht zu viele Spitzkehren hat, auch noch ein paar Motorradfahrer, anzutreffen sein. Die Strecke fĂĽhrt durch einige Nationalparks, oder ĂĽber Strassen die in der Strassenkarte mit einem grĂĽnen Strich markiert sind. Dieser Strich bedeutet soviel wie „malerische Strecke“.

Etwa ab dem Gebiet um den Col de la Bonnette, also etwa ab der zweiten Hälfte meiner Fahrt, dĂĽrften häufiger auch andere Velofahrer anzutreffen sein. Einige der Pässe, so zum Beispiel Col de la Cayolle, Col des Champs, Col d’Allos und der Col de Vars lassen sich zusammen, wie zum Beispiel mit dem Izoard oder der Cime de la Bonnette zu ein- und mehrtägigen Rundfahrten zusammenhängen. Weiter nördlich dann, der Lautaret, Galibier und der Telegraphe als Teil des eigentlichen Mekkas der Rennradfahrer.

Ich freue mich darauf und hoffe auf gutes Fotowetter. Vielleicht lassen sich mit meiner ActionCamera sogar noch ein paar sinnvolle Filmchen drehen.

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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