Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Zu mutig

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Die Wetterprognosen in den letzten Tagen gleichen sich ziemlich stark. Gegen Abend werden jeweils Gewitter erwartet, von morgendlichem Regen weiss niemand etwas. Die „Warnungen“ stumpfen ab. Als der Wecker schellte gönnte ich dem Wetterradar einen kurzen Blick. Weit weg, in der Westschweiz vielleicht, schien es zu regnen. Die Temperatur weiterhin bei angenehmen gut 14 Grad. Also: rein in die Veloklamotten und rauf auf den Renner.

Sonne oder sogar einen Sonnenaufgang habe ich nicht gesehen. Dafür eine durchgehende Wolkendecke. Dafür blieb es aber heute Morgen auf dem Hinweg tatsächlich trocken.

Während des Tages haben wir jetzt am neuen Arbeitsort im 15. Stock eine wunderbare Aussicht. Richtung Osten sieht man bis an die Churfirsten und den Säntis. Das könnte wunderbar sein. Aber man sieht auch schön jedes einzelne Gewitter, wie es seine Bahn entlang der Voralpen, manchmal auf unserer Seite des Säntis vorbei, und weiter Richtung Bodensee zieht. Am Nachmittag war jedenfalls Hochbetrieb in der Wolkendecke.

Gegen Ende der Bürozeit wurde es immer klarer: heute gibt es unmöglich eine trockene oder nur halbnasse Heimfahrt. Ich zog mir deshalb gerade von allem Anfang an, schon mal die Regenjacke über und gönnte auch dem Rucksack seinen Regen Überzug. Durch die Stadt war es noch trocken. Spätestens jedoch ab Dielsdorf, vielleicht die Hälfte des Heimwegs, setzte der Regen ein. Dies, nachdem ich schon Kilometerlang auf nasser Strasse gefahren war. Und es sah nicht so aus, als ob es bald wieder trocknen würde. Kein heftiger Regen, aber doch so, dass alles nass wurde.

Zu Hause angekommen, habe ich einmal mehr gestaunt, wie viel Sand da in den Kleidern und den Schuhen stecken bleibt. Der Regen Überzug des Rucksacks und meine eigene Regenjacke sahen jedenfalls aus, als ob die beiden durch einen Sandkasten gezogen worden wären. Den Renner habe ich gleich so mal mit dem Gärtenschlauch abgespritzt.

Mit der heutigen Fahrt glaube ich, dass ich nun meine Strecke für den Arbeitsweg gefunden habe. Hin und Zurück sind es zusammen gut 70 Kilometer, die Höhenmeter etwa 550. Wobei sich der Heimweg etwas welliger anfühlt als der Hinweg. Ich glaube aber, so eine mir passende Trainingsstrecke gefunden zu haben. Ich lege deshalb soviel Wert auf diesen Weg, weil ich auch hier meine Fahrzeiten wieder vergleichen möchte. Nichts so wahnsinnig rangmässiges, denn schliesslich gibt es noch viele andere Verkehrsteilnehmer, aber doch zügiges Fahren auf einer immer gleichen Strecke zu Vergleichszwecken.

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Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

70.7KM

569 HM
02:40 H

am späten Abend
bewoelkt

Grad

leichter_Regen

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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