Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

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Heute Abend auf dem Heimweg hatte ich mal wieder etwas Gelegenheit mich im Hauptbahnhof umzusehen. In der Haupthalle steht zur Zeit eine dieser grossen Ausstellungen, diesmal zum Thema Reisen und Ferien. Merkwürdigerweise blieben heute Abend während der Hauptverkehrszeit an den Ständen fast keine Passanten hängen. Zufall? Keine Lust auf Ferien mehr? Auswirkungen der Rezessionsängste?

Ich hielt mich, weil ich verabredet war, in der Nähe des Treffpunktes auf. Hinter mir ein Blumenladen, vor mir eben der Treffpunkt, die Rolltreppe in den unteren Stock und weiter oben über den Schaltern dies da.

Sieht ja irgendwie noch sommerlich aus, oder wenigstens nach ziemlich viel Wärme. Keine Wärme verspührten die vorbeihastenden Passanten. Einige hatten sich schon Wollkappen über die Ohren gezogen, nicht selten sah man wollene Handschuhe. Modern scheint auch zu sein, dass Frau einen kurzen Rock trägt, aber die Beine in schwarze Strümpfe, vielleicht auch wollene, jedenfalls aber blickdicht verpackt. Manchmal stecken die Beine dann noch in Stiefeln.

Die Platzverhältnisse um den Treffpunkt sind wenigstens in der Hauptverkehrszeit etwas eng. Stark in Mode ist auch, dass Mann und Frau, heutzutage einen Rolli hinter sich herzieht. Damit kann man dann denen, die so dämlich im Weg rumstehen, damit man um sie herumfahren muss, auch mal über die Schuhspitzen fahren. Zu entschuldigen braucht man sich nicht, denn der Rolli war ja so leicht. War da überhaupt etwas drin?

In den Zügen herrscht ja schon seit längerer Zeit Rauchverbot. Manchmal kann man ja Leute beobachten, die bei einem längeren Halt des Zuges, schnell rausstehen und sich einen Glimmstengel reinziehen. Erst recht beim Treffpunkt. Eine regelrechte Dunstglocke hängt über dem Platz. Und das war nicht nur Rauch vom nahen Grillstand, denn dort verkohlten Bratwürste und nicht Rauchwürste. Der Treffpunkt mutiert zur Raucherecke.

Worauf ich gewartet habe? Auf Remo. Wir unterhielten uns bei einem kĂĽhlen Bier intensiv ĂĽber GTD, Getting Things Done. Tauschten unsere Erfahrungen mit selbst angewendeten Methoden aus. Dabei liessen wir uns nicht einmal ablenken.

Danke Übrigens für das Bier und den Erfahrungsaustausch. Er zeigte mir, dass wir ähnliche Wege mit unseren Todo-Listen begehen, dass wir aber auch ähnliche Probleme zu diesem Thema haben. Manchmal scheint uns die Technik tatsächlich mehr zu bedeuten, als die Arbeit, die damit gemacht werden sollte.

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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