Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Böllerschüsse und Donnergrollen

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Heute ist in Brugg das Jugendfest. Der erste Festakt an diesem Tag besteht jeweils im Abfeuern von 11 Böllerschüssen vom Hexenplatz über die Stadt hinweg. Elf Böllerschüsse deshalb, weil der Kanton Aargau in 11 Bezirke eingeteilt ist. Der weitere Sinn und Zweck dieser Knallerei ist uns dannzumal in der Schule sicherlich auch vermittelt worden, ist mir aber entfallen. Selbst Google weiss da nicht mehr Bescheid.

Während dem Abschiessen der ersten paar Schüsse machte ich mich heute wieder einmal mit dem Renner auf den Weg zur Arbeit. Da ich seit genau einer Woche nicht mehr auf dem Sattel sass, musste es heute einfach sein. Das Risiko, am Abend in die angekündigten Regen und Gewitter zu fahren, nahm ich mal in Kauf. Nach dieser wöchigen Pause brauchte ich für den Hinweg eine schon fast sensationell kurze Zeit, dies immer noch trotz Umleitung in Dietikon und dem Fotohalt bei den Apfelbäumen.

Die gute Zeit vom Morgen konnte ich dann sogar während der Regenfahrt auf dem Heimweg fast vollständig ins Ziel retten. Wobei ich mit dem Regen eigentlich noch Glück hatte. Beim Aufstieg auf die Waldegg fielen die ersten Tropfen. Den Regenschutz zog ich aber erst in der ersten Abfahrt nach Birmensdorf hinunter an. Bei der anschliessenden Auffahrt auf das Lieli, schüttete es ziemlich stark vom Himmel herunter. Entfernt war auch langanhaltendes Donnergrollen zu vernehmen. Die überfahrt zum Mutschellen, dann im kühlenden Nieselregen mit aufkommendem Gegenwind, aber wenigstens mit einem immer grosser werdenden hellen Strich am Horizont, der das Ende dieser Regenwolke anzukünden schien.

Doch das vollständige Ende des Regens liess noch lange auf sich warten. Der Heimweg war über die Hälfte gefahren, bis dann auch die Strasse endlich einigermassen trocken war. Der teils heftige Gegenwind brachte es fertig, dass bei der Ankunft zu Hause, die Kleider schon wieder halbwegs trocken waren, während aus den Schuhen allerdings immer noch das Wasser floss.

Wenn ich jeweils so in den Regen fahre, sind eigentlich nur die ersten paar Minuten „schlimm“, so lange eben, bis die Schuhe durchnässt sind. Anschliessend kommt es mir nicht so drauf an, denn nass ist nass, mehr oder weniger nass spielt keine Rolle.

Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

72.2KM

833 HM
02:41 H

am späten Abend
schoenster_Sonnenschein

Grad

wechselhaft_mehrheitlich_Regen

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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