Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Synchronisieren

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Gedankenspielereien, w├Ąhrend sich Laptop, iPaq und Handy, darin versuchen, die gleichen Adressen gegenseitig auszutauschen.

Synchronisieren ist ein Begriff aus dem Griechischen. Wikipedia umschreibt das genau wie folgt: Synchronisation kommt aus dem Griechischen von s├Żn (f├╝r „zusammen“) und chr├│nos (f├╝r „Zeit“). Der Begriff bedeutet das „Herstellen von Gleichzeitigkeit“. Er wird in verschiedenen Fachbereichen mit recht unterschiedlicher Bedeutung verwendet.

Die Synchronisation von Outlook zwischen dem PC und dem iPaq funktioniert ja mittlerweile einigermassen gut. Sogar Unsorgf├Ąltigkeiten bei der Erfassung von Adressen in einem der beiden Endger├Ąte werden erkannt und oftmals sogar richtig miteinander abgeglichen, manchmal vielleicht mit einer R├╝ckfrage beim User. Aber generell eigentlich kein Problem mehr.

Seit ein paar Tagen kommt bei mir eine neue Komponente dazu. Das Handy k├Ânnte ja an diesem Synchronisations-Zirkus auch teilhaben. Also wird das gleich mal ausprobiert.

  • Im zweiten Versuch wird das Handy sogar richtig erkannt.
  • Merkw├╝rdigerweise werden schon ein paar Eintr├Ąge auf dem Handy gefunden, obwohl ich da nie etwas erfasst habe (glaube ich wenigstens)
  • Kurz darauf die vielsagende Meldung, dass Gruppennamen abgeschnitten werden; na ja, wird nicht so schlimm sein, da die angezeigten Gruppen eigentlich keine Gruppen sind sondern eher die Verteillisten aus Outlook. Also dr├╝cke ich ok
  • Dann wird tats├Ąchlich schon synchronisiert, sch├Ân langsam eine Adresse nach der anderen. Der K├╝hler am PC beginnt zu heulen. Nach einiger Zeit aber die erl├Âsende Meldung, dass alles ok ist. Bravo
  • ein Blick aufs Handy. Es scheint tats├Ąchlich vieles (alles?) da zu sein. Etwas verwirrt bin ich ├╝ber die Reihenfolge der Eintr├Ąge, aber sonst eigentlich bin ich zufrieden
  • So nach ein oder zwei Tagen des Gebrauchs st├Ârt mich nun die merkw├╝rdige Reihenfolge eben doch. Aha! Outlook nimmt das Abf├╝llen von Vorname und Nachname nicht so ernst wie eben zum Beispiel das Handy. Ein leerer Vorname ist beim Handy eben auch ein Vorname, ein leerer halt eben. Und so wird auch sortiert. Sch├Ân zuerst die Leeren und dann die mit Inhalt. Es ist also Datenpflege im Outlook angezeigt.
  • Vorsichtshalber mal nicht all zu lange, vielleicht eine halbe Stunde und dann nochmals synchronisieren.
  • Die Synchsoftware zeigt doppelte Eintr├Ąge an und empfiehlt, das Handy einfach zu ├╝berschreiben. Aber schon im n├Ąchsten Schritt die warnende Frage, ob wirklich alles ├╝berschrieben werden soll? NEIN, nat├╝rlich nicht, schliesslich habe ich ja sch├Ân nur einseitig auf dem PC gearbeitet und keine ├änderungen im Handy vorgenommen. Also doch nur unpassende Eintr├Ąge wieder anpassen
  • Es wird gemeldet, dass ├╝ber 100 Eintr├Ąge nicht passen w├╝rden. Da habe ich aber anscheinend doch ganz sch├Ân gew├╝tet. Man ist ja fleissig in einer halben Stunde. OK, die Synchronisation geht weiter, der L├╝fter beginnt wieder zu heulen. Synchronisation erfolgreich beendet.
  • Ein Blick in das Outlook: Was ist denn das? Jede Menge doppelte Eintr├Ąge!! Also doch lieber alles ├╝berschreiben?
  • Nochmals Datenpflege im Outlook, nochmals Synchronisieren, diesmal aber mit ├╝berschreiben, nochmals Kontrollblick ins Handy und das Outlook. OK sieht besser aus, wenigstens sind die doppelten Eintr├Ąge wieder weg, bei der Reihenfolge muss ich nochmals in Teilbereichen ├╝ber die B├╝cher.

Die Moral von der Geschichte? Bei Wikipedia wird zwar viel von parallelen Prozessen, von gemeinsamem Zugriff auf Ressourcen, von gleichem Takt geschrieben, aber von der Herstellung eines gleichen statischen Zustandes, vom Abgleichen und Angleichen von zwei Zust├Ąnden in zwei Ger├Ąten, keine Rede in dieser Beschreibung.

Gibt es sie vielleicht gar nicht? Die von uns so oft herbei geredete Synchronisation?

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Autor: Urs

W├╝rde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher f├╝r lange Ausfl├╝ge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein f├╝r dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelm├Ąssig ├╝ber meine Fahrten.

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