Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

4. Etappe; mit vielen Kurven ins Landesinnere und wieder zurĂĽck ans Meer

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Heute wiederum um 7.15 Morgenessen an einem sehr reichhaltigen Buffet, packen und Abfahrt wie gewohnt um 9.00 Uhr.

Schon kurz nach dem Start verliessen wir wieder das Meer in Richtung das Landesinnere. In einem leichten Auf und Ab fuhren wir in Richtung Terrassa durch eine offensichtlich sehr fruchtbare Gegend. Vielerorts standen wieder reihenweise Rebstöcke. Einzelne Beschriftungen von Gebäuden und Hinweistafeln entlang der Strasse lassen fĂĽr mich den Schluss zu, dass wir uns offensichtlich auf einer „Weinstrasse“ bewegt haben. Fast unmerklich gewannen wir laufend an Höhe, so dass wir nach einem relativ giftigen Aufstieg vor dem Mittagshalt anschliessend während vielen Kilometern auf einer zwar sehr kurvigen aber kaum befahrenen Strasse wieder in den Talboden fahren konnten. An manchen Orten scheinen auch Ăśberreste der Römer vorhanden zu sein. Manches Gebäude oder manche BrĂĽcke wollte meines Erachtens nicht richtig in die spanische Kultur passen.

Ăśber alles gesehen eine sehr abwechslungsreiche Fahrt.

Nach dem wir die vielen Rebstöcke hinter uns gelassen hatten, konnten wir durch mehrere Waldpartien fahren. Bei den heute herrschenden 29 Grad eine willkommene Abkühlung.

Zur Landschaft: Schon bald bewegten wir uns zwischen vielen Rebstöcken. An einzelnen Orten konnte ich sogar Kirschbäume erkennen. Die Kirschen schon leuchtend rot, fast schwarz. Gegen Abend, dann wieder in Richtung Meer, mehrere grosse Korn- und Haferfelder. Auch Wälder bestehend ausschliesslich aus Birken oder manchmal Buchen, und aufgestellt in exakter Reihe und Abstand.

Stichworte zum Tag:

Strassenverhältnisse:
Sehr viele Kilometer auf gut ausgebauten, kleinen Nebenstrassen, ohne viel Verkehr. Dazwischen ein paar ganz heikle StĂĽcke mit viel Lastwagenverkehr.

Wetterverhältnisse:
Bei heisser Temperatur, irgendwo über die Mittagszeit hatte ich ein Thermometer erspäht welches 29 Grad anzeigte und weiterhin fast absoluter Windstille, verbrachten wir auch diesen Tag unter strahlender spanischer Sonne. Gegen Abend und gegen das Meer hin, sank dann die Temperatur um achtzehn Uhr auf 20 Grad in Lloret de Mar.

Besondere Erlebnisse:
Terrassa: Es scheint die Stadt der Rot-Lichter zu sein. Nicht nur dass wir an fast jedem Rotlicht anhalten mussten (und davon hat es unzählige in einer so grossen Stadt), nein auch das horizontale Gewerbe gedeiht hier ganz offensichtlich, selbst am helllichten Tag.

Fun:
Nach dem heutigen Abendessen unternahmen wir einen Spaziergang nach Lloret de Mar. Zufälligerweise gab am Strand eine Musikkapelle (Stadtmusik oder so) von Holland ihr Können zum Besten.

Statistik:
Heute sind wir während 7 Stunden und 6 Minuten 176.9 KM gefahren. Entspricht einem Durchschnitt von wiederum exakt 24.8 KM/h.

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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