Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

2. Etappe; bei anhaltend schönem Wetter

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Den gestrigen Abend beendeten wir noch mit einem Glas Bier und tauschten unsere Erlebnisse zwischen den Teilnehmern der verschiedenen Gruppen aus.

Heute war wieder ab 7.15 Morgenessen angesagt. Bei weitem nicht mehr so reichhaltig wie in Calpe. Nebst Käse, Fleisch und süssen Flocken, lagen auch noch süsse Gipfel und Weissbrot am Tisch bereit.

Um neun gings dann los. Kurz nochmals die Gruppeneinteilung „ĂĽberarbeitet“ und dann starteten wir in Richtung Tortosa. Anfänglich zwischen Orangenplantagen auf holprigen Wegen, manchmal dem Meer entlang an wunderschönen Sandstränden, die zum Baden einluden. Dann das erste Passfeeling. Nichts Gefährliches. FĂĽnf Kilometer ĂĽber irgend einen HĂĽgel zur Kaffeepause. Die ersten 70 Km von heute waren damit geschafft.

Anschliessend während weiteren 40 KM über welliges Hinterland bis zum Mittagessen in Castillo. Dort wurden wir mit Maccaroni, Salat, Mineral und Cola fürstlich bedient. Zum Abschluss gab es noch für jeden Teilnehmer eine Glacé. Das alles für lediglich 9 Euro.

Kurz nach zwei Uhr starteten wir dann für den Rest der Etappe. Die Landschaft hatte sich in der Zwischenzeit massiv verändert. Orangenplantagen waren nur noch selten zu sehen, dafür gibt es hier im Hinterland jede Menge Olivenbäume und vermutlich Mandelbäume (lässt sich so vom Rad aus nicht genau beurteilen.) Dem Gestank nach zu schliessen wird im Hinterland offensichtlich auch Schweinezucht oder -mast betrieben.

Irgendwo unterwegs noch einen kurzen „Bier-„halt und etwa um 17.30 trafen wir im Hotel in Tortosa ein.

Stichworte zum Tag:

Strassenverhältnisse:
Die Routenwahl scheint ein Kompromiss zwischen schönen Strassen (mit viel Verkehr) und eher bescheidenem Ausbaustandard (mit wenig Verkehr) zu sein. Grundsätzlich ist gegen die Routenwahl nichts einzuwenden. Lieber etwas Geholper, dafür weniger Verkehr.

Wetterverhältnisse:
Bei angenehmer Temperatur, sicher ein StĂĽck ĂĽber 20 Grad, und fast absoluter Windstille, verbrachten wir auch diesen Tag unter strahlender spanischer Sonne.

Besondere Erlebnisse:
Im Vergleich mit anderen Gruppen, bringt es unser Gruppenleiter immer wieder fertig, die vorgegebene Route zu kĂĽrzen. In Einzelfällen fĂĽhrt das dann zu vielleicht merkwĂĽrdigen Situationen. Heute zum Beispiel mussten wir fĂĽr den Kaffeehalt die letzten Höhenmeter auf einer Treppe „vernichten“.

Fun:
Die Spanier scheinen velobegeistert zu sein. Schon gestern wurden wir ab und zu bejubelt und mit unĂĽberhörbaren „Hop-hop-Rufen“ angefeuert.

Statistik:
Heute sind wir während 6 Stunden und 23 Minuten 168.4 KM gefahren. Entspricht einem Durchschnitt von exakt wiederum 26.3 KM/h.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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